SinoNet: Das Konfuzius-Institut im September
konfuzius-institut at univie.ac.at
konfuzius-institut at univie.ac.at
Do Sep 3 09:35:28 CEST 2026
Newsletter des Konfuzius-Instituts an der Universität Wien
Browseransicht September 2026
20 Jahre Konfuzius-Institut
Inhalt
10. September 2026 Konzert "Selbst zu den höchsten Wolken führt eine
Leiter"
16. September 2026 Geburtstagsevent "20 Jahre Konfuzius-Institut an der
Universität Wien"
19. September 2026 Peking Oper im MuTh "Die Legende vom Eisenbogen"
2. Oktober 2026 Vortrag Prof. Schmidt-Glintzer "Zen und die Kunst des
Erwachens in der Tradition der chinesischen Aufklärung"
HERZLICHE EINLADUNG
„Selbst zu den höchsten Wolken führt eine Leiter“
Konzert und Buchpräsentation mit Werken von Qin Wenchen
10. September 2026 | 19:00 Uhr
Das MuTh – Konzertsaal, Wien
anlässlich des 55-jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen
zwischen China und Österreich laden wir Sie herzlich zu dem besonderen
Kulturabend „Selbst zu den höchsten Wolken führt eine Leiter“ ein.
Im Mittelpunkt stehen das Leben und Schaffen des international renommierten
chinesischen Komponisten und Vizepräsidenten des Central Conservatory of
Music (CCOM), Prof. Qin Wenchen. Wir freuen uns besonders, dass Prof. Qin
Wenchen an diesem Abend persönlich in Wien anwesend sein wird.
Geboren in der Inneren Mongolei, verbindet Qin Wenchen in seiner Musik die
kulturellen und musikalischen Traditionen seiner Heimat mit einer
zeitgenössischen, internationalen Klangsprache.
Seine Kompositionen wurden von zahlreichen namhaften Orchestern und
Ensembles in Asien, Europa und den USA aufgeführt, darunter das Ensemble
intercontemporain, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin,
das Stuttgarter Kammerorchester, das ORF Radio-Symphonieorchester Wien,
das Klangforum Wien, das Helsinki Philharmonic Orchestra, die Sinfonia
Varsovia, die Warschauer Philharmoniker, die St. Petersburger
Philharmoniker und das Tokyo City Philharmonic Orchestra.
Im Rahmen des Abends wird die deutschsprachige Ausgabe des Buches „Selbst
zu den höchsten Wolken führt eine Leiter" vorgestellt. Renommierte
Lehrende des Central Conservatory of Music interpretieren ausgewählte Werke
Qin Wenchens. In deutschen Lesungen werden ausgewählte, lebendig erzählte
Passagen aus dem Buch vorgetragen – darunter Geschichten aus Qin Wenchens
Kindheit und Jugend in der Weite der innermongolischen Steppe. So
verbinden sich seine persönlichen Erinnerungen, die Landschaft und Kultur
seiner Heimat mit seiner Musik zu einem lebendigen Dialog zwischen Wort und
Klang.
Von der Steppe in die Welt. Vom Wort zur Musik.
Ablauf
Ab 18:00 Uhr – Einlass
Lobby des MuTh
19:00 Uhr – Konzert und Buchpräsentation
mit Werken von Qin Wenchen
Hauptbühne
Im Anschluss – Empfang im Atelier
In angenehmer Atmosphäre bietet sich die Gelegenheit zur persönlichen
Begegnung und zum Austausch mit Prof. Qin Wenchen.
Atelier, 1. Stock
Veranstaltungsort
Das MuTh – Konzertsaal
Am Augartenspitz 1, 1020 Wien
Informationen:
www.muth.at · info at world-icc.org
Da die Anzahl der Ehrenkarten begrenzt ist, bitten wir Sie um Ihre
Rückmeldung bis spätestens 8. September 2026.
Anmeldung an konfuzius-institut at univie.ac.at
Wir würden uns sehr freuen, Sie an diesem besonderen Abend persönlich
begrüßen zu dürfen.
20 Jahre KI Logo
Einladung
zur
Feier des 20-jährigen Jubiläums
der Gründung des
Konfuzius-Instituts an der Universität Wien
16. September 2026
Beginn: 13:00 Uhr
Ende: 19:00 Uhr
Ort: Universitätscampus der Universität Wien
Hof 1
Alserstraße 4
1090 Wien
Zum Geburtstag des chinesischen Gelehrten Konfuzius wurde im Jahr 2006 das
Konfuzius-Institut an der Universität Wien als Kooperation zwischen der
Universität Wien und der Pekinger Fremdsprachenuniversität (BFSU)
gegründet.
Aus diesem Anlass erlauben wir uns, am 16. September 2026 zu einer Open Air
Veranstaltung im Universitätscampus einzuladen.
Neben einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm finden sich
Informationsbereiche zum Institut und vielen Kooperationspartnern und
Freunden.
Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.
Um Anmeldung via E-Mail wird gebeten: konfuzius-institut at univie.ac.at
Die Legende vom Eisenbogen
19. September 2026
Peking Oper im MuTh "Die Legende vom Eisenbogen"
In der Ming-Dynastie in China betreibt die Tochter des Garnisonskommandanten
von Taiyuan, Chen Xiuying, gemeinsam mit ihrer Mutter ein Teehaus. Shi Lun,
der Sohn des Gouverneurs von Taiyuan, bedrängt Xiuying im Teehaus. Er
möchte sie zur Konkubine zu machen, wird jedoch von Chens Mutter scharf
getadelt.
Zu diesem Zeitpunkt passiert der Offizier Kuang Zhong zufällig das Teehaus,
versucht zu vermitteln und bedient sich spontan des dort aufgehängten
Eisenbogens. Xiuying, beeindruckt von seinen Kampfkünsten, entwickelt
Zuneigung zu ihm. Chens Mutter arrangiert gemäß dem letzten Willen ihres
verstorbenen Mannes eine Verlobung zwischen den beiden, Kuang Zhong stimmt
zu, verabschiedet sich jedoch vorerst.
Shi Lun, voller Eifersucht, intrigiert gegen Kuang Zhong bei seinem Vater.
Shi Xulong stellt Kuang Zhong eine Falle. Er wird an die Grenze versetzt.
Shi Lun nutzt die Gelegenheit,
Xiuying zur Heirat zu zwingen. Doch sie tötet ihn geschickt, verkleidet
sich als Mann und flieht gemeinsam mit ihrer Mutter. Auf ihrem Weg durch die
Taihang-Berge gibt Xiuying vor, Kuang Zhongs Freund Wang Fugang zu sein. Sie
begegnet Guan Yueying, der Tochter eines Banditenanführers, wird auf den
Berg eingeladen und übernimmt schließlich die militärische Führung der
Banditenbande.
Xiuying führt ihre Truppen zur Belagerung von Taiyuan, tötet ihren
Widersacher Shi Xulong und ruft auf dem Schlachtfeld nach Kuang Zhong. Der
Militärgouverneur Wang Yuanlong ruft den echten Wang Fugang zu Hilfe,
sodass die beiden Namensvettern einander gegenüberstehen und der Kampf ins
Stocken gerät. Schließlich ruft Wang Yuanlong Kuang Zhong von der Grenze
zurück, und das Ehepaar wird auf dem Schlachtfeld wieder vereint.
Veranstalter: China Opera Research Society & International Culture
Cooperations
Ort: MuTH, Am Augartenspitz 1
1020 Wien
Zeit: 19. September, 19:00 Uhr
Karten sind über die Homepage des MuTh erhältlich.
Wir laden herzlich ein zum:
Vortrag:
„Zen und die Kunst des Erwachens
in der Tradition
der chinesischen Aufklärung"
Prof. Helwig Schmidt-Glintzer
Die Zeit um die erste Jahrtausendwende war eine Zeit der Neuordnung in
Ostasien. Ähnlich wie im damaligen Westeuropa gab es dort vor tausend
Jahren ein aufgeklärtes Denken. Dieses nahm seinen Ausgang in den
Orientierungsdebatten der chinesischen Bildungseliten im Zusammenhang der
Verbreitung und Adaption des Buddhismus in China, Japan und Korea. Mit der
ZEN-Lehre, chinesisch Chan, suchte man die aus Indien nach China gelangten
Lehren des Buddha in der eigenen Kultur aufgehen zu lassen. Diese
ZEN-Bewegung erfasste ganz Ostasien und dann weitere Regionen. Sie war
verknüpft mit Umgangssprache und Schriftkultur und dadurch eng an das
Chinesische als die Schriftsprache Ostasiens geknüpft, hat ihren Sprachwitz
und ihre Lebendigkeit aber dabei nicht verloren.
In dem Vortrag wird der Wendepunkt in der ZEN-Praxis zwischen dem 10. und
dem 12. Jahrhundert thematisiert. Hier finden wir einen Schlüssel zum
Verständnis ostasiatischer Geistigkeit und Mitmenschlichkeit, die sich auf
die Gestalt des historischen Buddha berief. Es ging dabei auch um das
Verhältnis von Gespräch und geschriebenem Wort und um den Umgang mit der
Widersprüchlichkeit der Welt. Die späteren konfuzianischen Umbrüche bei
Wang Yangming (um 1500) und die Reformansätze und revolutionären
Bewegungen am Ende der Qing-Dynastie sind, ohne diese frühen
Aufklärungstraditionen nicht zu verstehen. Die im ZEN zum Ausdruck kommende
Welthaltung wird vor dem Hintergrund ihrer Entstehung erläutert, und es
wird gezeigt, wie sie gerade in der Gegenwart zu neuem Handeln in der Welt
befähigen und Scheindebatten überwinden helfen kann.
Helwig Schmidt-Glintzer entwirft in seinem Vortrag ein lebendiges Bild der
unter Bezugnahme auf den historischen Buddha sich vollziehenden Aufklärung
in dieser für das China der Kaiserzeit formativen Epoche, deren
Auswirkungen bis in die Gegenwart reichen.
Ort: Alte Kapelle, Universitätscampus
Alserstraße 4, Durchgang zwischen Hof 1 und Hof 2, 1090 Wien
Zeit: Freitag, 2. Oktober 2026, 15:30 Uhr
Um Anmeldung wird gebeten: konfuzius-institut at univie.ac.at
Impressum Herausgeber:
Konfuzius-Institut an der Universität Wien
| Alserstraße 4, Hof 1, Eingang 1.3 | www.konfuzius-institut.at/
Datenschutz
-------------- nächster Teil --------------
Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt...
URL: <https://lists.univie.ac.at/pipermail/sinonet/attachments/20260903/cb734ed3/attachment-0001.html>
Mehr Informationen über die Mailingliste SinoNet