SinoNet: Das Konfuzius-Institut im Frühling 2026
konfuzius-institut at univie.ac.at
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Do Mär 19 10:58:46 CET 2026
Newsletter des Konfuzius-Instituts an der Universität Wien
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Das Konfuzius-Institut im Frühling 2026
Inhalt:
20. März 2026: Ausstellungseröffnung "Weaving the Present"
24. März 2026: Sonderführung mit Mag. Patrice Gruber durch die KHM
Ausstellung "Schätze der Verbotenen Stadt"
10. April 2026: Vortrag Prof. Helwig Schmidt-Glintzer "Deep China - Mehr als
die Summe seiner Teile"
Wir laden herzlich ein zur:
Ausstellungseröffnung:
„Weaving the Present" 《编织当下》
Artists: Wanbing Huang, Kaja Clara Joo, Simon Lehner, Christiane Peschek,
Michael Pöllinger, Noushin Redjaian, Zhao Rundog, Chen Ruofan, Juju Wang,
Lanlan Zhang
艺术家:黄婉冰, Kaja Clara Joo, 西蒙·莱纳,
克里斯蒂安·佩舍克, 迈克尔·珀林格, 努辛·雷贾安,
赵润东, 陈若璠, 朱珠王, 张楠
Curated by Sophie Wratzfeld 策展
Produced by Sasha Yakubov 制作
Der Weaving the Present brings together the two vibrant art scenes of Vienna
and Shanghai to foster a cross-continental artistic dialogue between
emerging Austria- and China-based artists. Together, they explore the
intersection of fine art, craftsmanship, and technology in the post-digital
world, examining how past and future continuously inform one another.
Through this exchange, the exhibition highlights the influence of
technological innovation and the rediscovery of traditional craftsmanship in
shaping our vision and understanding of the world, creating a space of
coexistence and cross-fertilization.
Weaving the Present recognizes art’s role as a subtle yet powerful medium
of diplomacy and cultural exchange. Art remains one of the most effective
ways to initiate dialogue across cultures, precisely because it speaks a
universal language - one that transcends politics and vocabulary. Through a
series of events set against the exhibition, the project invites dialogue
between artists, institutions, and thought leaders, creating encounters
where culture and diplomacy naturally converge.
Ort: Neuer Kunstverein Wien, Ljuba-Welitsch-Promenade 6, 1030 Wien
Zeit: 20. März 2026, 19:00 Uhr – 21:00 Uhr
Die Ausstellung ist nach der Eröffnung vom 21. März bis 19 April, 2026 zu
sehen.
Um Anmeldung wird gebeten: konfuzius-institut at univie.ac.at
Wir laden herzlich ein zur:
Sonderführung:
„Chinesische Kunst aus der Verbotenen Stadt“
Mag. Patrice Gruber
Die derzeit im Kunsthistorischen Museum laufende Ausstellung „Chinesische
Kunst aus der Verbotenen Stadt“ zeigt Stücke aus der Sammlung des
Palastmuseums in Peking. Patrice Gruber, die die Ausstellungs- und
Objekttexte für diese Ausstellung aus dem Chinesischen übersetzt hat, und
unter Anderem als Vortragende am Konfuzius-Institut an der Universität Wien
tätig ist, führt persönlich durch die Ausstellung.
Nähere Informationen zur Ausstellung auf der Homepage des Museums:
https://www.khm.at/ausstellungen/chinesische-kunst-aus-der-verbotenen-stadt
Ort: Kunsthistorisches Museum Wien,
Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien
Zeit: 24. März 2026, 11:00 Uhr – ca. 12:30 Uhr
Gemeinsamer Treffpunkt 15 Minuten vor Führungsbeginn (10:45 Uhr) vor dem
Haupteingang des KHM.
Eintrittsticket: (Ermäßigte) Tickets bitte online vorab selbstständig
erwerben unter
https://shop.khm.at/tickets/kunsthistorisches-museum-wien-200000000001132-T003-01
Die Führung selbst ist kostenlos.
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl: Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl
von 24 Personen ist eine durch das Institut rückbestätigte Anmeldung
unbedingt erforderlich.
Um Anmeldung wird gebeten: konfuzius-institut at univie.ac.at
Wir laden herzlich ein zum:
Vortrag:
Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer
„Tiefgründiges China - Deep China: Mehr als die Summe seiner Teile“
China wird in den öffentlichen Debatten als „neue Weltmacht“ bezeichnet
und in einem Atemzug mit den USA und auch mit Russland gesehen. Bei näherer
Betrachtung zeigt sich, dass auch das moderne China nicht monolithisch
auftritt, sondern durch Vielfalt geprägt und nicht ohne seine Geschichte
und die regionale Vielfalt zu verstehen ist. Insbesondere die Entwicklung
von Staatlichkeit und der Nationalstaatsgedanke leiten sich aus anderen
Erfahrungen her als dies etwa in Europa der Fall war. Ausgehend von
aktuellen Erfahrungen wird diese Tiefgründigkeit Chinas, werden Chinas
historische und regionale Facetten dargestellt.
Es ist wohl nicht zu erwarten, dass China das Heil in die Welt bringt, aber
eine tiefergehende Beschäftigung mit China könnte sich für die Welt als
heilsam erweisen. Hierbei spielt insbesondere eine Rolle, dass sich das
Bewusstsein einer chinesischen Kultur lange vor jeder
„National“-Staatlichkeit herausgebildet hat und der
Staatsbildungsprozess eher mit der Vermeidung von Kriegen und nicht mit dem
Führen von Kriegen verknüpft ist. Erst der Versuch, sich dem Westen
anzunähern, hat zur Herausbildung einer chinesischen Reichs-Armee geführt.
Helwig Schmidt-Glintzer ist Prof. em. für Ostasiatische Literatur- und
Kulturwissenschaft der Universität Göttingen - EuroAsia-Institut für
Kultursysteme. Er diente als Direktor am China Centrum Tübingen (2016-2023)
und der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (1993-2015). Von 1981-1993
war er Direktor - Ordinarius f. Ostasiat. Kultur- und Sprachwissenschaft
an der Univ. München. Er zählt zu den bedeutendsten aktiven Sinolog*innen
in den Bereichen Literatur, Geschichte und Philosophie.
Ort: Hauptgebäude der Universität Wien, Seminarraum 1
Universitätsring 1
1010 Wien
Zeit: 10. April 2026, 18:00 Uhr
Um Anmeldung wird gebeten: konfuzius-institut at univie.ac.at
Impressum Herausgeber:
Konfuzius-Institut an der Universität Wien
| Alserstraße 4, Hof 1, Eingang 1.3 | www.konfuzius-institut.at/
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