SinoNet: WG: Maoismus in Österreich, Veranstaltungen am 30. und 31. Mai
Gregor Kneussel
gregor.kneussel at gmx.net
Mi Mai 18 04:44:53 CEST 2011
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Von: Anton Pam
Datum: 17. Mai 2011 09:00
Maoismus und China-Euphorie
Die Kulturrevolution in Österreich und Europa
30.5.2011
18:30 - 20:30 Uhr
Podiumsdiskussion
Nach 1968 brach in der Neuen Linken Europas ein regelrechtes
Mao-Fieber aus. Warum begeisterten sich in den 1970er Jahren auch in
Österreich Tausende junge Menschen für die chinesische Kulturrevolution?
Welche Hoffnungen verbanden sie mit China und wie
wollten sie ihr eigenes Land verändern? Wie veränderte sich das Leben,
als viele der Träume zerplatzten? Zu diesen Themen diskutieren
Zeitzeugen und Aktivisten aus dem Umfeld der damalige maoistische
Bewegung (Konstantin Kaiser, Katja Rainer, Robert Schindel, Elisabeth
Stein; Moderation: Felix Wemheuer).
Dr. Felix Wemheuer ist Universitätsassistent am Institut für
Ostasienwissenschaften der Universität Wien. Er veröffentlichte 2010
eine Biographie von Mao Zedong und ist Mitherausgeber von „Die
Kulturrevolution als Vorbild? Maoismen im deutschsprachigen Raum“
(Wien 2008).
Veranstalter
Sinologie, Universität Wien, Völkerkunde Museum
Veranstaltungsort
Museum Für Völkerkunde
Neue Burg
1010 Wien
Erinnerung an die Kulturrevolution und ihre internationalen Auswirkungen
31.5.2011
10:00 - 17:30 Uhr
Symposium
10:00 Uhr: Eröffnung (Univ.-Prof. Dr. Susanne Weigelin-Schwiedrzik,
Dekanin der philologisch-kulturwissenschaftlichen Fakultät der
Universität Wien)
10:15 Uhr: Eröffnungsvortrag und Diskussion
Em. Univ.-Prof. Dr. Gerhard Botz, Institut für Zeitgeschichte der
Universität Wien: Vergangenheitsbewältigung und Erinnerungskultur –
der Vergleich mit Österreich
11:00 Uhr: Kurzreferate und Diskussion: Die offizielle und
inoffizielle Aufarbeitung der „Kulturrevolution“ und der großen
Hungersnot
Univ.-Prof. Dr. Susanne Weigelin-Schwiedrzik: Die fragmentierte
Erinnerung an die Kulturrevolution – und der Umgang der KP Chinas
damit
Univ.-Prof. Dr. Agnes Schick-Chen: Die Rehabilitierung von Opfern der
Kulturrevolution – ein erster Schritt der Vergangenheitsbewältigung?
Dr. Felix Wemheuer: Grabsteine – Neues zur Aufarbeitung der Hungersnot
des „Großen Sprungs nach vorne“
12:30 – 13:30 Uhr Mittagspause
13:30 Uhr: Kurzreferate und Diskussion: Die „Kulturrevolution“ im Museum
Mag. Christopher Gan: Die Erinnerung an die „Kulturrevolution“ im
virtuellen Cultural Revolution Memorial
Dr. Helmut Opletal: Gedenkstätten und Museen der „Kulturrevolution“ im
heutigen China
Mag. Liu Shuangwen: Die Erinnerungskultur in China – der Aufruf des
Schriftsteller Ba Jin für ein „Museum der Kulturrevolution“
15:00 – 15:15 Uhr Kaffeepause
15:15 Kurzreferate und Diskussion: Lebensgeschichtliche Erinnerungen
und Literatur
Dr. Sascha Klotzbücher: Die transgenerationelle Verarbeitung der
„Kulturrevolution“
Dr. Lena Springer: Die „Kulturrevolution“ in unterschiedlichen
Lebensgeschichten – positive und negative Erinnerung
Univ.-Prof. Dr. Raoul Findeisen: Der graue literarische Untergrund der
Kulturrevolution – chaoben und huangpushi
16:45 Uhr: Schlussdiskussion (Ende des Symposiums: ca. 17:30 Uhr)
Veranstalter
Sinologie, Universität Wien, Völkerkunde Museum
Veranstaltungsort
Museum Für Völkerkunde
Neue Burg
1010 Wien
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