SinoNet: pressemeldung der grünen
Eva Baloch
eva.baloch at gmx.at
Mit Apr 26 11:44:51 CEST 2006
siehe http://www.gruene.at/gesundheit/artikel/lesen/6554/
LG
Eva Baloch
26.04.2006 11:15
Rauch-Kallat soll Menschenrechtsverletzungen in China ansprechen
"Zuverlässige Quellen berichten von geheimen chinesischen Todeslagern, die Tausende dem Regime missliebige Personen, wie zum Beispiel Falun Gong Praktizierende, gefangen halten, um diese ihrer Organe für den internationalen Organhandel zu berauben. Als besonders dramatisch ist anzuführen, dass die Organentnahme bei lebenden gesunden Menschen vorgenommen wird", erklärt der Gesundheitssprecher der Grünen, Kurt Grünewald.
Das chinesische Gesundheitsministerium habe zwar einen Beschluss erlassen, der ab 1.Juli 2006 zu einer Eindämmung dieser Praktiken führen könnte, es sei jedoch in der Zeitspanne bis zum 1. Juli zu befürchten, dass das chinesische Regime sämtliche Beweise vernichten wird. "Darüber hinaus haben in den letzten Wochen die Organtransplantationen in China drastisch zugenommen. Neben den oben genannten Praktiken werden auch die psychiatrischen Kliniken in China zur Umerziehung von missliebigen Personen missbraucht", so Grünewald weiter. Beim derzeitigen Treffen der EU-GesundheitsministerInnen in Wien ist auch der chinesische Gesundheitsminister anwesend. Grünewald fordert daher die österreichische Gesundheitsministerin Rauch-Kallat auf, die Menschenrechtsverletzungen beim chinesischen Amtskollegen anzusprechen. "Wir ersuchen Ministerin Rauch-Kallat, sich für eine systematische Untersuchung der Arbeitslager in China einzusetzen, und die Koalition von Medien, Non-Profit-Organisationen und RechtsanwältInnen, die sich um die Aufklärung bemühen, zu unterstützen. Durch eine möglichst rasche Untersuchung könnten Menschenleben gerettet werden", so Grünewald.
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