[Pluslucis] 8.Oktober 2009/Wiener Rathaus/Nobelpreisträger Chemie/Vorlesungen

Helmut Kuehnelt helmut.kuehnelt at univie.ac.at
Fr Sep 18 13:16:14 CEST 2009


Der Bürgermeister der Bundeshauptstadt Wien, Dr. Michael Häupl
und der amtsführende Stadtrat für Kultur und Wissenschaft, Dr. Andreas 
Mailath-Pokorny

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Wiener Vorlesung gemeinsam mit dem Verein Wiener Nobelpreisträgerseminar

Viertes Wiener Nobelpreisträgerseminar

Donnerstag, 8. Oktober 2009 17.30 Uhr

Wiener Rathaus, Festsaal
Lichtenfelsgasse 2, Feststiege I, 1010 Wien

Eröffnungszeremonie (17.30– 18.15 Uhr)
Astor Piazolla: Tango „Escualo“ für Akkordeon, Trompete und Kontrabass
Krassimir Sterev, Anders Nyqvist, Alexandra Dienz

Michael Häupl, Bürgermeister der Bundeshauptstadt Wien
Martin H. Gerzabek, Gf. Rektor der Universität für Bodenkultur
Peter Skalicky, Rektor der Technischen Universität Wien
Heinz W. Engl, Vizerektor der Universität Wien
Walter Koren, Wirtschaftskammer Österreich, Leiter Außenwirtschaft 
Österreich
Helmuth Hüffel, Präsident und Initiator des Vereins Wiener 
Nobelpreisträgerseminar

Bernhard Gander: „Dirty Wings“ für Akkordeon und Flügelhorn
Krassimir Sterev, Anders Nyqvist

Festvorträge der Nobelpreisträger (18.15–20.15 Uhr)

18.15–18.40 Robert Huber (Beauty and Fitness for Purpose with the 
Building Blocks of Life, the Architecture of Proteins)

18.40–19.05 Roger Tsien (Watching Biochemistry Come to Life in Health 
and Disease)

19.25–19.50 Kurt Wüthrich (The Protein Universe and our Daily Life)

19.50–20.15 Ahmed Zewail (The World in Perspective)

Podiumsdiskussion mit den Nobelpreisträgern (20.15 – 21.00 Uhr)
Moderation: Herbert Pietschmann

Eintritt frei, Vorträge in Englisch mit deutscher Simultanübersetzung

Nähere Informationen unter http://www.nobelvienna.at/

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Robert Huber
Nobelpreis für Chemie 1988
1937 in München geboren, schloss sein Doktorat der Chemie an der 
Technischen Universität München ab, wo er sich auch habilitierte. Von 
1971–2005 war er Direktor des Max-Planck-Institutes für Biochemie, als 
Direktor Emeritus leitet er dort weiterhin die Gruppe Strukturforschung. 
Seit 1988 ist er Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 
und forscht am Zentrum für medizinische Biotechnologie der Universität 
Duisburg – Essen. Er erhielt 1988 den Nobelpreis in Chemie für die 
Erforschung der dreidimensionalen Struktur des Reaktionszentrums der 
Photosynthese.

Kurt Wüthrich
Nobelpreis für Chemie 2002
geboren 1938 in Aarberg, studierte in Bern Chemie, Physik und Mathematik 
und promovierte an der Universität Basel. Danach folgten Aufenthalte an 
der University of California in Berkeley und in den Bell Laboratories in 
Murray Hill. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz wurde er Professor für 
Biophysik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. Seit 
2001 ist er Gastprofessor am The Scripps Research Institute. 2002 
erhielt er den Nobelpreis für Chemie für seine Entwicklung der 
kernmagnetischen Resonanzspektroskopie zur Bestimmung der 
dreidimensionalen Struktur biologischer Makromoleküle in Lösung.

Roger Y. Tsien
Nobelpreis für Chemie 2008
1952 in New York City geboren, studierte Chemie und Physik an der 
Harvard University und beendete sein Doktoratsstudium an der Cambridge 
University. 1981 nahm er eine Professur an der University of California 
  in Berkeley an, 1989 folgte der Wechsel nach San Diego an die 
University of California. Roger Tsien wurde 2008 für die Entdeckung des 
grün fluoreszierenden Proteins mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet.

Ahmed Zewail
Nobelpreis für Chemie 1999
geboren 1946 in Damanhur, studierte an der Universität von Alexandria 
und schloss sein Doktorat an der University of Pennsylvania ab. Danach 
folgte ein Studienaufenthalt an der University of California, Berkeley. 
Seit 1976 arbeitet er am California Institute of Technology, wo er auch 
die Linus Pauling Professur für Chemie und Physik inne hat.
Er ist Direktor des Physical Biology Center for Ultrafast Science and 
Technology am California Institute of Technology und ist Mitglied des 
Scientific Advisory Boards der Welch Foundation. Er erhielt 1999 den 
Nobelpreis für Chemie für seine Studien chemischer Reaktionen mit Hilfe 
der Femtosekundenspektroskopie.